Herkulesbahn 02

 

 

Herkulesbahn 02  - -  Neue Herkulesbahn  - -  Fortsetzung 

 

 

 

Die folgenden Bilder sind zwischen "Neu Holland" und "Herkules" aufgenommen bzw. zuzuordnen.

 

Wer den Weg von der Ehlener Straße (im Vordergrund) bergaufwärts in nördlicher Richtung zum Wald etwa 200 Meter weiter geht ...

 

..., trifft zur Überquerung eines Baches nicht auf eines der üblichen großen Rohre, sondern auf eine richtige Fußgängerbrücke (Geländer rechts am Bildrand). Dahinter ist bereits wieder die Trasse der alten Herkulesbahn zu erkennen.

 

Blick über die Brücke: Im Hintergrund ist der Anfang der Krähhanstraße zu sehen, die eine hochwertige Villen-Bebauung aufweist. 

 

Unter der Brücke verläuft ein Bach. Zuläufe und Weiterführung sind heute streckenweise in Beton eingefaßt.

 

Blick von der Krähhahnstraße in die Gegenreichtung. Vor der Brücke verlief quer die alte Trasse der Herkulesbahn. Hinter der Brücke könnte quer die neue Trasse der Herkulesbahn verlaufen. Rechts des Bildes würde die geplante neue Trasse der Herkulesbahn wieder auf die alte Trasse einschwenken und durch den Wald direkt zum Herkules führen. Das nächste Bild wird den Blick nach rechts in Richtung Wald zeigen.

 

Doch was ist das: Hier finden im April 2011 Bauarbeiten entlang der Trasse der Herkulesbahn statt.

 

Es ist kaum zu glauben: Ein 4 Meter breiter Schotter-Unterbau wurde neu angelegt.

 

Blick in Gegenrichtung talwärts.

 

Im Jahr 2008 war die Trasse der Herkulesbahn bei meinem letzten Besuch teilweise so weit zugewachsen, dass nur noch ein Trampelpfad übrig geblieben war.

 

Im Jahr 2008 konnte man an einigen Stellen noch den Schotter der alten Herkulesbahn erkennen. Hin und wieder mußte man sich bücken, um den Weg unter den Blättern und Zweigen überhaupt weitergehen zu können.

 

Auch konnte man sich bei diesem Bild aus dem Jahr 2008 kaum wirklich vorstellen, dass hier in absehbarer Zeit wieder eine Straßenbahn fahren könnte.

 

Das sieht im Jahr 2011 anders aus.

 

Noch einmal ein Blick zurück: Ein stabil angelegter Weg.

 

Bäume und Büsche wurden auch rechts uns links der Trasse großzügig entfernt.

 

Erdverwehungen wurden weggebaggert. Die Trasse ist wieder frei.

  

An mehreren Stellen entlang der Trasse finden sich farbige Markierungen.

 

Aber was wird hier wirklich gebaut? Für die Herkulesbahn können diese Bauarbeiten kaum sein, selbst wenn alles danach aussieht.  

 

Nachtrag 09.08.2011: Hier kommt die Antwort auf die Frage nach dem Zweck der Bauarbeiten: Es wurde eine Abwasserleitung in die angedachte Trasse der Herkulesbahn gelegt. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!  Denn eines sollte jedem klar sein: Eine kilometerlange Abwasserleitung unter einer Straßenbahnstrecke kann die KVG nicht gebrauchen.

 

Die ehemalige Endstation "Herkules" sah im Jahr 2008 so aus.

 

Man konnte im Jahr 2008 auch immer noch ein paar Bahnschwellen der Herkulesbahn im alten Schotterbett finden.

 

Die alten Bahnschwellen sind im Jahr 2011 entweder weggeräumt oder unter der neuen Schotterschicht verborgen. Man kann die Schwellen jedenfalls nicht mehr sehen. Gleichwohl macht der Platz an der ehemaligen Endstation "Herkules" jetzt wieder einen aufgeräumten Eindruck. Man kann sich durchaus vorstellen, dass über die Kuppe im Bild wieder ein Gleis führen könnte.

 

Gleiche Stelle: Rückblick 1965 - Foto (c): Dr. Heribert Menzel

Man beachte auch das Geländer links am Bildrand. Zwei Bilder weiter ist es im Jahr 2011 wieder zu sehen.

 

Die Verrohrung an der ehemaligen Endstelle "Herkules" wurde neu hergerichtet.

 

Die alte Endstation Herkules war in den letzten Jahren vollkommen zugewachsen. Auch von diesem Geländer war nichts mehr zu sehen. Im Jahr 2011 wurde jedoch aufgeräumt. Seither kommt auch das Geländer am Bahnsteig wieder zum Vorschein.

http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=e659416b-c6f1-47cc-adeb-69259bd69479

Wer gehau hinsieht, findet am Geländer sogar die alten Schienen der Herkulesbahn.

 

Diese Schiene und ein paar weitere Stücke sind im Habichtswald im Jahr 2011 real vorhanden und dürften aus den Gründungsjahren von Gustav Henkel stammen. Wenn sie gerettet werden könnten, dann wäre es vielleicht möglich, dass sie einmal zum symbolischen ersten Meter "Neue Herkulesbahn" gehören. Voraussetzung dafür ist, dass man sich in Kassel der eigenen Tradition im Schienenverkehr mehr als bisher bewußt wird. Im dritten Teil meines Bildberichtes bin ich auch auf einen Fahrleitungsmast der alten Herkulesbahn gestoßen.

Sie können Werbung für den Wiederaufbau der Bahn machen:   Tasse   Briefmarke   Spielzeug.   Weitere Ideen zur Werbung werden folgen.

 

Oberhalb der alten Endstation Herkules teilt sich der Schotterweg nach links und rechts in zwei kurze Arme. Der linke Arm führt relativ flach in Richtung Zufahrtsstraße zum Herkules (Damm im Hintergrund links). Die Straßenbahn zum Herkules könnte zu dieser Zufahrtsstraße hingeführt werden und dahinter in eine Wendeschleife fahren. Der rechte Arm hingegen führt steil hinauf zum ebenfalls steil angelegten alten Parkplatz südlich der Zufahrtsstraße. In der Visualisierung wird immer wieder eine Variante der Wendeschleife gezeigt, die südlich dieser Zufahrtsstraße liegt. Das bedeutet aber noch nichts. Möglicherweise werden mittelfristig weitere Varianten für eine Endstation diskutiert.

 

 

Auch oberhalb der ehemaligen Endstation der Herkulesbahn finden weitere Erdarbeiten statt.

 

Auf diesem Bild kann man sehen, dass die Fläche einer vorgeschlagenen Wendeschleife südlich der Zufahrtsstraße zum Herkules bereits ordentlich planiert wurde. Neben der Straße am linken Bildrand könnte der Bahnsteig dieser Wendeschleifen-Variante entstehen.

 

In der älteren Visualisierung des Fördervereins "Neue-Herkulesbahn" ist auf dieser Fläche die Straßenbahn zum Herkules schon länger zu sehen.

 

 

Dies ist die ältere Visualisierung der Fördervereins Neue-Herkulesbahn . Die hier gezeigte Gleis-Schleife ist jedoch nur eine von verschiedenen möglichen Varianten einer Wendestelle am Herkules. Die Gestaltung der hier gezeigten Wendeschleife wird - so weit es es mitbekommen habe - überwiegend als dezent empfunden. In Einzelfällen ist jedoch die Kritik geäußert worden, dass die Schleife zu sehr in der Blickachse zum Herkules liege.

 

Diese Variante einer Endstation am Herkules ist dem KVC/KVG-Gutachten zum Wiederaufbau der Herkulesbahn entnommen. Auch diese Form der Endstation würde südlich der Zufahrtsstraße zum Herkules liegen. Es handelt sich um eine doppelgleisige stumpfe Endstelle, an der die Straßenbahn-Triebwagen "Kopf-machen" müssten. Durch den Verzicht auf eine Schleife würde zwar geringfügig weniger Gleis verbaut, allerdings liegt eine doppelgleisig ausgelegte Endstation noch stärker in der Blickachse zum Herkules als eine einfache Wendeschleife. Diese Version hat außerdem den Nachteil, dass für den Betrieb der Tram zum Herkules besondere Triebwagen mit zwei Führerständen (vorne und hinten) zwingend vorgehalten werden müssten. (Bild-Quelle: KVC/KVG)

Wenn sich die Planungen zum Wiederaufbau der Herkulesbahn in den nächsten Jahren konkretisieren sollten, so wird es noch weitere Vorschläge durch die KVC/KVG geben, wie eine Straßenbahn-Wendestelle am Herkules so dezent wie möglich in der Nähe des Besucherzentrums am Herkules untergebracht werden kann. Einige Überlegungen gehen bereits dahin, dass eine Straßenbahn-Haltestelle nördlich der Zufahrtsstraße zum Herkules nicht so sehr in der Blickachse zum Herkules liegen würde.

 

Die neuste Visualisierung kann man sich hier ansehen:

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http://www.neue-herkulesbahn.de/Grafiken/visual2014.jpg

 

 

 

Weiterlesen:

 

Herkulesbahn 01

Herkulesbahn 03  <- Empfehlung hier

Herkulesbahn 04

Herkulesb.Statistik

Herkulesb.Fahrpreis

Herkulesbahn Lego

Herkulesbahn Tasse

Herkulesb.Briefmarke

Herkulesbahn Puzzle

Herkulesb.Postkarte

Literaturhinweis

Buga '81

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