Bremerhaven-Tram

 

 

 

 

Provisorische Seite zu alten Straßenbahnen aus Bremerhaven

 

 

In größeren Abständen sehe ich mir am Bahnhof Heinschenwalde an der Bahnstrecke der EVB (sprich: ElbeWeserBahn) die ehemaligen Straßenbahnwagen aus Bremerhaven an, die dort abgestellt sind. Hin und wieder mache ich ein paar Bilder davon:

- Frühjahr 2012

- Herbst 2012

- Sommer 2008

 

 

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Frühjahr 2012

 

Die ersten, der hier zu sehenden Aufnahmen sind vom 05.04.2012. Beiwagen 216 war soeben hinzugekommen.

In der Abendsonne stehen die alten Triebwagen aus Bremerhaven: Tw.79, Tw.71 und Bw.216

 

Der Neuankömmling Bw.216 - vergleichsweise sauber und noch ohne Grünspan.

 

 

Die Inneneinrichtung ist durch die Heckscheibe fotografiert.

 

Der Rostbefall ist an diesem Beiwagen noch nicht so weit fortgeschritten, wie an den Triebwagen.

 

Oben aus dem Dach wächst jedoch eine kleine Hecke.

 

 

Rotes Rücklicht

 

Beschriftung hinten rechts an der letzten Tür.

 

 

Beschriftung vorne rechts

 

 

 

Blick durch die vordere Scheibe in den Innenraum

 

Die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven gibt auf diesem Aushang von 1981 bekannt, dass sie täglich 75.000 Fahrgäste befördert. Das sind 27-28 Mio Fahrgäste im Jahr. Heute jedoch sind es nur noch halb so viele. Kommt der Bus, so halbieren sich die Fahrgastzahlen, kommt die Tram, so verdoppeln sich die Fahrgastzahlen.

 

 

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Herbst 2012

 

Die nächsten Bilder sind am 24.10.2012 gemacht. Der Zustand der Fahrzeuge hat sich während des halben Jahres deutlich verschlechtert. Die abgestellten Straßenbahnwagen wurden auf dem zugewucherten Abstellgleis weiter in die Botanik hineingedrückt und verwachsen dadurch mit dem Heinschenwalder Wald. 

 

Zwischen den Tannenzweigen kann man die Fahrzeugnummer 79 mit etwas Glück erkennen.

 

Die Äste der Bäume wurden nicht zurückgeschnitten und setzen dem Fahrzeug schwer zu.

 

Bei Triebwagen 71 sind die meisten Scheiben inzwischen eingeschlagen. Auch hier ist der Heinschenwalder Wald im Vormarsch.

 

Am Beiwagen 216 war mir ein halbes Jahr zuvor die vertrocknete Hecke im Dachbereich aufgefallen. Inzwischen beginnt eine neue Hecke auszuschlagen.

 

Der Verfallsprozeß ist derzeit am Beiwagen 216 gut zu sehen, der erst ein halbes Jahr zuvor aus einer Halle des Straßenbahnmuseums bei Hannover herausgeholt worden war, um dann in Heinschenwalde abgestellt zu werden. Zunächst stand der Beiwagen unter dem Dach im Hintergrund. Er mußte jedoch für die Güterzüge der ElbeWeserBahn Platz machen - und für den LKW, der links im Bild zu sehen ist. Der Beiwagen ist jetzt wesentlich grüner als bei seiner Anlieferung. Durch die eingeschlagene Scheibe läuft ohne die Überdachung das Regenwasser hinein.

 

Dies ist das aktuelle Innenleben von Triebwagen 71. Der Fußboden wellt sich und hat Löcher. Rechts im Bild fehlen einige Fensterscheiben. Es regnet in das Fahrzeug.

 

Die Mitteltür von Beiwagen 216 zerfällt an der Unterseite.

 

Beiwagen 216 von der türlosen Seite: Es findet eine Art Renaturisierung statt.

Im nachfolgenden Link zeige ich ein annähernd baugleiches Fahrzeug, das früher ebenfalls im Frankfurt-Offenbacher Straßenbahnnetz unterwegs war und wie Beiwagen 216 als Gebrauchtfahrzeug zu einem anderen Verkehrsbetrieb kam. Bei jenem Beiwagen gelingt die Erhaltung besser. Das verlinkte Foto wurde Ende 2014 aufgenommen, als der Wagen in ein Museum umgesetzt wurde:

http://www.tram-kassel.de/news/ksn2014/ksn201410/ksn20141022/c136091_Bw575-Tw229-ABw802-ABw848-ABw849-ABw829_gwg_20141022-01.jpg

 

Auch hier ist der beschleunigte Verfallsprozeß an Beiwagen 216 zu erkennen.

 

Dieses besondere Bild ist ein Blick durch Beiwagen 216. Oben links sind die Reste der mint-farbenen Vailant-Werbung zu sehen. Darunter befindet sich brauner Rost mit Löchern, die inzwischen so durchlässig sind, dass man durch diese Löcher die Wiese (Bildmitte) hinter dem Fahrzeug fotografieren kann.

 

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Rückblick Herbst 2008

 

Zum Abschluss noch 2 ältere Bilder aus 2008 in Heinschenwalde

Tw.71

 

Tw.79 

 

Nicht jede Straßenbahn kann gerettet werden. Ob die hier gezeigten Straßenbahnwagen aus Bremerhaven noch restauriert werden können, erscheint zumindest zweifelhaft. Aber dennoch: Wer den Straßenbahnvirus in sich trägt, der gibt nicht auf. Auch ich setze micht für eine Bahn ein, die schon lange totgesagt war: Die Herkulesbahn in Kassel.

Auf den weiteren Seiten dieser Homepage finden Sie ein paar Beiträge, deren Ziel es ist, die Herkulesbahn in Kassel wieder aufzubauen. Vielleicht mögen Sie sich das einmal anschauen:

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Herkulesbahn 01

Herkulesbahn 02

Herkulesbahn 03

Herkulesbahn 04

Herkulesb.Statistik

Herkulesb.Fahrpreis

Herkulesbahn Lego

Herkulesbahn Tasse

Herkulesb.Briefmarke

Herkulesbahn Puzzle

Herkulesb.Postkarte

Literaturhinweis

Buga '81

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